Ureinwohner Amerikas

Veröffentlicht

Reviewed by:
Rating:
5
On 18.01.2020
Last modified:18.01.2020

Summary:

Ureinwohner Amerikas

Many translated example sentences containing "Ureinwohner Amerikas" – English-German dictionary and search engine for English translations. Indianer ist die im Deutschen verbreitete Sammelbezeichnung für die indigenen Völker Amerikas bzw. deren Angehörige. Nicht dazu werden die Eskimovölker und Aleuten der arktischen Gebiete sowie die Bevölkerung der amerikanischen Pazifikinseln. Zweitens waren die beiden Amerikas deutlich dichter besiedelt, die Ureinwohner wesentlich zahlreicher; vermutlich lebten auf dem gesamten.

Ureinwohner Amerikas Wissen für Kids

Indianer ist die im Deutschen verbreitete Sammelbezeichnung für die indigenen Völker Amerikas bzw. deren Angehörige. Nicht dazu werden die Eskimovölker und Aleuten der arktischen Gebiete sowie die Bevölkerung der amerikanischen Pazifikinseln. Indianer ist die im Deutschen verbreitete Sammelbezeichnung für die indigenen Völker Amerikas bzw. Offenbar haben die Ureinwohner den Kontinent bzw. die ihnen bekannte Welt ursprünglich auch nur sehr selten als Einheit aufgefasst. Indianer Nordamerikas ist die übliche eurozentrische Sammelbezeichnung für die indigenen Ausgenommen sind dabei die Ureinwohner Hawaiis sowie die Eskimos und Aleuten, die aufgrund der in the Americas überein, nach denen sich sämtliche indianischen Sprachen Amerikas auf drei untereinander nicht näher. Bisher sind zur Besiedlung Amerikas noch viele Fragen offen. Demnach verloren die Ahnen der amerikanischen Ureinwohner den Kontakt. Die ersten Einwanderer Amerikas; Die weißen Eroberer; Umsiedlung und für die Indianer: In den nächsten Jahrhunderten starben Tausende Ureinwohner. Als Christoph Kolumbus Amerika entdeckte, fand er Ureinwohner vor. Wann kamen sie auf den Kontinent – und woher? Man nannte es später Amerika. Seine Bewohner heißen aber noch heute Indianer. Richtiger wäre Ureinwohner Amerikas oder eingeborene Amerikaner.

Ureinwohner Amerikas

Many translated example sentences containing "Ureinwohner Amerikas" – English-German dictionary and search engine for English translations. Indianer ist die im Deutschen verbreitete Sammelbezeichnung für die indigenen Völker Amerikas bzw. deren Angehörige. Nicht dazu werden die Eskimovölker und Aleuten der arktischen Gebiete sowie die Bevölkerung der amerikanischen Pazifikinseln. Bisher sind zur Besiedlung Amerikas noch viele Fragen offen. Demnach verloren die Ahnen der amerikanischen Ureinwohner den Kontakt.

Ureinwohner Amerikas Navigationsmenü Video

\ Die vorgelegten Paysafecard Code Online Kaufen variieren erheblich zwischen 2,4 und rund 18 Millionen Menschen. Die ersten Missionsversuche waren allerdings nahezu Gametwist Doppelkopf erfolglos, da den Indianern der Gedanke einer Universalreligion und einer Bekehrung fremd war. Die Bevölkerungszahlen der Indianer Nordamerikas vor dem europäischen Kontakt können nur aus nordamerikanischen archäologischen Daten sowie Annahmen zur ökologischen Tragfähigkeit abgeschätzt werden. Gouverneur Poker v. Stammesräte, die manchmal nur wenige, manchmal mehrere Dutzend Stämme vertreten, hüten Archiveführen Vertragsverhandlungen und bilden meist Paypal Guthaben überweisen Vertretung der sich sprachlich-kulturell nahestehenden Stämme gegenüber der Regierung. Nach links scrollen Nach rechts scrollen. Doch in den letzten Jahren wurden die ältesten Schriften in die Zeit um v.

Jahrhunderts waren so gut wie alle Indianer in die Reservationen getrieben worden. Sie hatten ihre Freiheit verloren und ihr Land dazu.

Es machten sich Elend und Resignation breit. Die Situation der Indianer besserte sich nur langsam. Bürger zweiter Klasse blieben die ersten Amerikaner aber nach wie vor.

Stolz zeigen indianische Kriegsveteranen ihre Auszeichnungen Vorübergehende Gleichberechtigung erfuhren einige Indianer erstmals im Ersten und noch stärker im Zweiten Weltkrieg.

Einige wurden sogar zu Nationalhelden. Besonders wertvolle Dienste leisteten die Navajo. Sie dienten bei den Nachrichtentruppen und übermittelten in ihrer Muttersprache unverschlüsselt Befehle und Meldungen.

Das sparte nicht nur viel Zeit, sondern brachte den japanischen Geheimdienst fast zur Verzweiflung. Wie sollte dieser auch auf die Idee kommen, dass die abgehörten Nachrichten nicht in einer genialen Geheimsprache durchgegeben wurden, sondern in einer den Japanern unbekannten Sprache eines Indianerstammes?

Klicken Sie auf die Sprache der Navajo, um mehr darüber zu erfahren. Nach dem Krieg kehrten die indianischen Soldaten gewöhnlich wieder zurück in ihren diskriminierenden Alltag.

Sie fanden wie viele ihrer Stammesbrüder oft keine Arbeit und waren auf staatliche Hilfe angewiesen. Sie gehören zumeist kleinen Völkern an.

Lediglich der Stamm der Cherokee hat mehr als In Kanada sind rund Nur jeder fünfte US-amerikanische Indianer gibt heute eine der Reservationen als seine Adresse an.

Die meisten Indianer leben in den Bundesstaaten Oklahoma Mit einer Fläche von von Viele der kaum Stammesangehörigen lebten von Sozialhilfe und hausten in verfallenen Armee-Baracken.

Das wurde dann anders. Elf Kasinos und Luxushotels entstehen dort. Das bedeutet gut bezahlte Arbeit für viele, vor allem auch in den stammeseigenen Hotels und Tankstellen.

Die Mohave verteilen die Gewinne nicht auf die Familien, sondern schaffen damit Arbeitsplätze. Ermöglicht hat dies alles ein Sondergesetz der amerikanischen Regierung.

Seit erlaubt es den Indianern, auf ihrem Land Spielkasinos zu betreiben. In fast Reservationen sind inzwischen schon Spielkasinos und Bingo-Paläste aus dem Boden geschossen.

Die Gewinne sind beträchtlich. Doch schon jetzt, nach nur einigen Jahren, trägt diese Entwicklungshilfe erste Früchte. Die Stammesräte wissen allerdings, dass der Geldsegen schon bald versiegen kann.

So ist es inzwischen auch gesetzlich geregelt. Als einzige Stämme haben sich die Navajos und die Hopi gegen die Kasinos entschieden.

Andere Stämme wie die Mescalero-Apachen sehen sich im Kasinogeschäft chancenlos. Ihre Reservation liegt zu weit weg von den Ballungszentren und damit von möglichen Kasinobesuchern entfernt.

Dafür sind die Apachen bereit, für 40 Jahre Atommüll bei sich zu lagern. Das bringt dem Stamm sehr viel Geld und schafft gut bezahlte Arbeitsplätze.

Sie haben eine ganz besondere Begabung: Sie sind schwindelfrei. Ein Zufall half dies herauszufinden. Eine Uferseite gehörte zum Reservationsgebiet der Mohawk, einem der ehemals sechs Irokesenvölker.

Daher schlugen die Brückenbauer den Indianern vor, ihnen bei der Montage der Brücke zu helfen. Die Mohawk sagten zu.

Schon bald kletterte eine Gruppe Männer geschickt wie Eichhörnchen an den gewaltigen Stahlteilen empor. Die Brückenbauer waren von den schwindel-freien Irokesen so beeindruckt, dass sie ihnen langjährige Arbeitsverträge anboten.

Seitdem gehören die Irokesen zu den besten amerikanischen Stahl-Hochbauern. Auch wenn es die Ureinwohner seit der Ankunft der ersten europäischen Siedler in Amerika nicht immer einfach hatten und teils in Reservate zurückgedrängt wurden, leben nach wie vor etliche Ureinwohner immer noch in den Vereinigten Staaten.

Zuvor erhielten unter dem Präsidenten Warren G. Harding schon beinahe Die amerikanischen Ureinwohner machen derzeit nicht einmal zwei Prozent der rund Millionen Einwohner umfassenden Bevölkerung der Vereinigten Staaten aus.

Ungefähr 5,2 Millionen Menschen gaben bei der Volkszählung von an, ganz oder teilweise zu einem oder mehreren Indianer- oder Ureinwohnerstämmen zu gehören.

Der Goldrausch lockte viele Glücksritter an, was dazu führte, dass die Ureinwohner des Landes immer mehr isoliert wurden. Sitting Bull vereinte die Stämme um lockte am Juni mit 2.

Er wurde von Präsident Ulysses S. Grant höchstpersönlich befohlen. Sitting Bull floh daraufhin mit einigen tausend seiner indianischen Gefolgsleute ins benachbarte Kanada.

Dieser Tanz hatte seine Wurzeln in überlieferten Beschwörungs-Ritualen und war seit jeher ein fester Bestandteil der indianischen Religion.

Daraus entwickelte sich eine Massenbewegung der in den Reservaten unter schlechten Bedingungen lebenden Indianer. Gegen alle nicht mit dem Militär kooperierenden Indianer wurden die Essens-Rationen gekürzt.

Ihr Ziel lag zweihundert Kilometer südwestlich bei Pine Ridge, wo sich alle eine imaginäre Sicherheit erhofften.

US-Kavallerie aufgespürt. Die meisten Indianer kamen der Aufforderung der Soldaten nach, ihre Waffen abzugeben. Dann löste sich nach einer Leibesvisitation und dem angedeuteten Geistertanz des Medizinmannes Yellowbird ein Schuss, der das Massaker von Wounded Knee auslöste.

Dreihundert wehrlose Angehörige vom Stamm der Sioux verloren ihr Leben. Diese Niederlage am Wounded Knee brach endgültig den Widerstand der indigenen Bevölkerung und beeinflusst bis heute die Kultur und den Lebensstil der Indianer Amerikas.

Die Entwicklung jenseits des Atlantiks wurde in Europa nur sporadisch registriert. Als alle Stämme ihre Kriegsbeile begraben hatten, verloren die meisten amerikanischen Siedler ihr Interesse an den Indianern.

Das Gesetz hatte allerdings nicht zur Folge, dass von nun an alle Indianer im Lande gleichberechtigt waren, und auch die amerikanische Regierung misstraute den Ureinwohnern bis in die Gegenwart hinein.

Einige Bundesstaaten leisteten es sich, der indianischen Bevölkerung noch einige Jahrzehnte lang das Wahlrecht zu verweigern.

Immer wieder neu kritisch zu hinterfragen bleiben jedoch die oft unreflektierten Aspekte der Fremdbeschreibung, der Homogenisierung nicht zusammengehörender Gruppen oder der Verniedlichung.

Dabei leben die meisten Indios in Mittel- und Südamerika nicht in Reservaten. Während in Kanada knapp Insgesamt leben in Nordamerika rund 3,5 bis 4 Millionen Indianer.

Nur in Bolivien stellen sie die Spitze der Regierung. Die Karibik ist ein Extrem, denn etwa auf Kuba leben praktisch keine Indianer mehr, ähnlich wie auf Jamaika.

Auf Dominica leben bis Kariben in einem eigenen Reservat. In Südamerika existieren gleichfalls Schwerpunkte. In Kanada sind die Reservate infolge von Verträgen entstanden, die die Indianer mit der Regierung abschlossen.

Kommissionen bestimmten nach Befragung der Indianer, aber ohne sie in die Entscheidung einzubeziehen, die Reservatsgrenzen.

Innerhalb dieser Gebiete standen ihnen ihre traditionellen Rechte zu und sie zahlten für dort getätigte Umsätze keine Steuern. Rund die Hälfte der Indianer lebt heute in Städten.

Die Indianerpolitik der Vereinigten Staaten wechselte mehrfach die Richtung. Alle Stämme wurden ab gezwungen , ihre Wohngebiete östlich des Mississippi zu verlassen, häufig wurden mehrere Stämme in einem Reservat zusammengefasst.

Allein in Brasilien geht man von etwa 67 Gruppen aus. Die Sprachen bestehen aus Dutzenden von eindeutigen Sprachfamilien sowie vielen isolierten Sprachen.

Es gab mehrere Versuche von Linguisten , diese in übergeordnete Familien zu gruppieren, davon ist keiner allgemein anerkannt.

Genetische Analysen der Indianer lassen mehrere Einwanderungswellen bei der Besiedlung Amerikas annehmen. Daher ist zu vermuten, dass diese Sprachen von Indianervölkern gesprochen werden, die als spätere Einwanderer nach Amerika kamen, als die anderen Völker den Kontinent bereits besiedelt hatten.

Schriften haben nur indianische Kulturen in Mittelamerika entwickelt. Die ältesten Zeugnisse stammen von den Olmeken in Mittelamerika und werden auf ca.

Hier entwickelten sich auch weitere Schriften, insbesondere die der Maya , Mixteken , Zapoteken und Azteken. Dabei bestand eine Variationsbreite zwischen noch rein logografischer Schrift bis zu einer weitgehend phonetischen Schrift.

Nach der Kolonisierung Amerikas reichte die Haltung hinsichtlich der indigenen Sprachen von Vernachlässigung bis zu gezielter Unterdrückung.

Nur die Missionsorden begannen früh, die Sprachen zu lernen und entsprechende Schulen einzurichten. Gelegentlich verbreiteten sie dadurch Sprachen in Gebiete, in denen diese Sprache vorher nicht in Gebrauch war, wie etwa im Fall des Quechua.

In Nordamerika wurde der Gebrauch der indigenen Sprachen lange aktiv unterdrückt. Diese Politik fand ihren Höhepunkt in der sogenannten Termination mit dem Ziel, Indianer aus ihrem Stammesverbund zu lösen und als Individuen in die Gesellschaft zu integrieren.

Dazu wurde insbesondere der Gebrauch von Indianer-Sprachen in der Schule strikt untersagt. Erst wurde dieses Ziel aufgegeben und seitdem gibt es zahlreiche Versuche, die nordamerikanischen Sprachen wieder zu beleben.

In Kanada sind noch mindestens 74 Sprachen in Gebrauch. In Mexiko und den südlichen Nachbarländern dominieren die Maya-Sprachen.

Mexiko erkennt 62 nationale Indiosprachen an, wobei mehr als 6 Millionen über 5 Jahre alte Bewohner eine dieser Sprachen als Muttersprache bezeichneten.

Anders sieht es in Südamerika aus. Schätzungen zufolge waren dort vor Kolumbus rund Sprachen verbreitet, davon existieren heute noch etwa Die Einordnung in Sprachfamilien ist dabei, wie in ganz Amerika, stark umstritten.

Diese wiederum wurden von Missionaren erlernt und gefördert. So überlebten zahlreiche Sprachen, zu denen inzwischen Materialien schriftlich und über das Internet verfügbar sind.

In Argentinien sprechen rund eine Viertelmillion Menschen eine der beiden araukanischen Sprachen. Bolivien , Paraguay , Ecuador [18] und Peru erkennen heute eine oder mehrere indigene amerikanische Sprachen als Amtssprache zusätzlich zum Spanischen an.

Die Besiedlung Amerikas erfolgte in mehreren Einwanderungswellen, die mindestens In diesem Kontinuum ist die europäische Zuwanderung nur eine von vielen.

Genetische Analysen können die Verteilung der Ureinwohner mit drei Wellen erklären, von denen die erste die mit Abstand bedeutendste war.

Die frühen Siedler passten sich ihrer jeweils neuen Umwelt an und lebten als nomadische Wildbeuter , als Fischer , Jäger und Sammler , später als sesshafte Ackerbauern mit entsprechenden urbanen Kulturen Archaische Periode.

Von Südamerika bis weit in den Norden züchteten sie ab etwa v. Mittelamerika und den Hund. Als Lasttiere standen neben dem Lama der Inka nur noch Hunde für kleinere Lasten zur Verfügung, die man in Nordamerika in einfache dreieckige Schleppgeschirre, Travois genannt, einspannte.

Das Rad als Fortbewegungsmittel war offenbar unbekannt, wiewohl Räder und sogar Zahnräder als Bauteile mechanischer Geräte verwendet wurden.

Würdenträger in hierarchischen Gesellschaften Mittel- und Südamerikas wurden mitunter in Sänften getragen. In Alaska reichen die ältesten gesicherten Funde Als älteste Kultur galt lange Zeit die Clovis-Kultur.

Doch spätestens die Funde in den Paisley-Höhlen , die rund ein Jahrtausend vor den Clovis-Funden liegen, zeigten, dass die frühesten Bewohner nicht dieser Kultur angehörten.

Die ältesten menschlichen Überreste lieferte die über An diese frühe Phase schloss sich die Archaische Periode an.

An ihrem Ende zwischen und v. Die Jagdtechniken wurden durch Atlatl und später durch Pfeil und Bogen wesentlich verbessert.

Sie strahlten bis weit in den Norden und Westen aus. Diese Kultur ging auf die Basketmaker zurück, die bereits Mais anbauten.

Diese Gruppen betrieben ähnlich wie im Westen Mais- und Kürbisanbau sowie einen ausgedehnten Fernhandel — etwa mit Kupfer und bestimmten Gesteinsarten, die für Jagdwaffen und Schmuck von Bedeutung waren —, der sich in British Columbia bis v.

Die Casapedrense-Kultur ca. Patagonier , deren älteste Funde allerdings inzwischen auf bis v. Hier entstand ab etwa v.

Einer der ältesten Mayaorte war Cuello in Belize , das auf etwa v. Eine der wichtigsten Metropolen der Maya wurde neben Uxmal das zwischen dem 5. Es entstand ein ganzes Netz miteinander verbundener Städte.

Nach dem ungeklärten Zusammenbruch der Mayakultur im Jahrhundert besiedelten oder dominierten zumindest kulturell Tolteken die Stadt.

Jahrhundert der wirtschaftliche Schwerpunkt auf den Seehandel verlagerte. Zwischen und n. Seine Einwohnerzahl wird für die Zeit zwischen und auf bis zu Die wirtschaftliche Basis der Stadt war neben der Bewässerungslandwirtschaft ein ausgedehnter Obsidianhandel ; er wurde wohl auf dem Platz vor der Ciudadela abgewickelt und reichte mindestens bis an die heutige Grenze zu den USA.

Die Wurzeln der Stadt reichen bis v. Ab war die Metropole allerdings verlassen. Das zurückbleibende Machtvakuum füllten im Jahrhundert erst wieder die Tolteken.

Die Tolteken wanderten ab dem 9. Jahrhundert in den Süden Mexikos ein und bildeten für zwei Jahrhunderte eine städtische Kultur, die allerdings von den stärker militärisch organisierten Chichimeken bedroht war, die gleichfalls aus dem Norden stammten.

Ende des Ihre Wurzeln reichen wohl ins Jahrhundert zurück. Die Hauptstadt Tenochtitlan dürfte mehrere Zehntausend Einwohner, möglicherweise sogar Die ältesten Steinwerkzeuge in Südamerika reichen bis etwa Die ältesten Keramiken fand man im ecuadorianischen Guayas -Becken.

Sie werden der Valdivia-Kultur zugeordnet und auf das 4. Keramik hat sich in Nordamerika nur in den Ballungsgebieten durchgesetzt, in anderen Gebieten setzten unterschiedlichste Techniken und Hindernisse seiner Verbreitung Grenzen.

Eine der ältesten Städte, Caral nördlich von Lima , wurde entdeckt. Fünf Jahre später konnte die dortige Stufenpyramide auf v. Zur Stadt gehörten Häuser für mindestens 3.

Tempelanlagen, künstliche Bewässerungssysteme und Fernhandel mit den Küstenbewohnern und denen des Amazonasgebiets deuten auf eine bereits weit entwickelte Hochkultur hin.

An der Küste Ecuadors bestand um v. Die nachfolgende Chorrera-Kultur brachte um bis v. Keramiken in Menschen- und Tiergestalt hervor.

Die zeitgenössische Paracas-Kultur in der Gegend um Lima war wegen ihres Totenkultes, ihrer Schädeldeformations- und Trepanationstechniken , ihrer Keramik und ihren Textilien bekannt.

Ebenso legten sie in der Nazca-Wüste Scharrbilder an. Diese Technik wurde von der darauffolgenden Nazca-Kultur perfektioniert.

Jahrhundert v. Jahrhundert n. Grabanlagen ab dem 4. Jahrhundert die Landschaft stark veränderte. Zwischen v. Neben Edelmetallen wurde Kupfer verarbeitet.

Die Nazca-Kultur wurde stark von der Paracas-Kultur beeinflusst, von denen sie auch diverse Schädelmanipulationstechniken und die Kunst des Anlegens von riesigen Scharrbildern übernahmen siehe Nazca-Linien.

Um den Titicacasee bestand ab dem 1. Etwa gleichzeitig entstand die Wari-Kultur bis , die sich nördlich entlang der Küste anschloss.

Beide Kulturen wurden von Hauptstädten dominiert, die von erheblicher Ausdehnung waren. Ab etwa bis schufen die Inka ein Reich, das im Neben Cusco , das zeitweise die Hauptstadt war, und Machu Picchu , ist Ollantaytambo zu nennen, wo sich die Grundanlage einer Inkastadt weitgehend erhalten hat.

Erheblich weniger erforscht ist die Geschichte der am Ostrand der Anden und in den Waldgebieten des Amazonas lebenden Gruppen.

Zahlreiche Funde deuten jedoch auf erheblich ältere Kulturen hin ca. Wenig ist über die Chachapoya bekannt, die von etwa bis am Ostrand der Anden lebten.

Sie errichteten Felsengräber an steilen Klippen. Ab wurde der Doppelkontinent nach und nach von europäischen Staaten in Besitz genommen. Die verfolgten Kolonisierungs- und Besiedlungsformen unterschieden sich dabei deutlich voneinander und hatten gravierende Auswirkungen auf die dort angetroffenen Kulturen.

Einige Volksgruppen in Mittelamerika verschwanden durch eingeschleppte Seuchen, ohne dass ein Europäer sie überhaupt zu Gesicht bekommen hatte.

Um folgte man überwiegend dem Anthropologen Alfred Kroeber , der die Bevölkerung im Jahr auf lediglich acht Millionen und nördlich des Rio Grande auf eine Million Menschen schätzte.

Seitdem wurden immer neue, extrem abweichende Schätzungen auf unterschiedlichster methodologischer Grundlage erstellt. Sie reichen von kaum mehr als 8 Millionen bis zu über Millionen.

Jüngere Schätzungen gehen von einem sehr groben Näherungswert von 50 Millionen Einwohnern aus, von denen etwa die Hälfte in Mesoamerika, ein Viertel im Inkareich lebte.

Wie stark die Diskussion in Bewegung geraten ist, zeigt die These, die später beobachteten riesigen Bisonherden seien Weidetiere der Indianer gewesen.

In der Karibik wurde die Bevölkerung innerhalb weniger Jahrzehnte fast völlig ausgelöscht, Hernan de Soto schleppte bis verheerende Krankheiten in das Gebiet zwischen Mississippi und Florida.

Die iberischen Staaten, die sich im Vertrag von Tordesillas über die Aufteilung der Welt und damit auch des Kontinents geeinigt hatten, entsandten zahlreiche Männer nach Übersee, die sich dort mit indianischen Frauen verbanden.

Rasch wuchs die Zahl der Abkömmlinge, die man Mestizen nannte. Zwar wurde die gezielte Verbreitung von Krankheiten in seltenen Fällen gefordert und mittels pockeninfizierter Decken womöglich versucht, doch waren die Risiken unabsehbar.

Weiter trugen in den britischen Kolonien in Nordamerika durch die Skalpproklamation von , bis bereits in Halifax und bei den Franzosen, und in einigen US-Bundesstaaten wie Massachusetts die Skalpprämien zur Vernichtung bei.

In Kalifornien wurden nach dem Goldrausch von innerhalb von nur zwei Jahrzehnten mehrere Tausend Indianer ermordet.

Trotz der nicht zu überschätzenden Wirkung der Epidemien und in einigen Gebieten der Sklavenjagd, sollte die der Kriege nicht unterschätzt werden.

Die verlustreichsten Kriege im Osten dürften die Schlacht von Mauvilla , der Tarrantiner-Krieg — , die beiden Powhatankriege — und — , der Pequot- , der König-Philip-Krieg — , die Franzosen- und Indianerkriege —, —, — sowie die drei Seminolenkriege —, — und — gewesen sein.

Dazu kamen die Aufstände des Pontiac — und des Tecumseh ca. Die Franzosen standen von etwa bis in den Biberkriegen , dann in vier Kriegen mit den Natchez — , die Niederländer im Wappinger-Krieg und in den Esopuskriegen — und — , die Spanier gegen die Azteken und Inkareiche, gegen die Pueblos und in zahlreichen weiteren Kämpfen.

Jahrhunderts durchschritten — und in welchem Verhältnis sie zueinander standen, wird kaum genau geklärt werden können. Fest steht nur, dass zahlreiche Völker mitsamt ihrer Kultur und Sprache vernichtet worden sind.

Die Verwaltung sollte von Sevilla aus erfolgen, niemand durfte ohne Genehmigung in die Kolonien.

Sie waren als Arbeitskräfte vorgesehen. Sie konnten allerdings zur Arbeit gegen Entlohnung gezwungen werden. Durch das Indi ani sche Recht versuchte Madrid gegen die brutale Drangsalierung der Indios und den rapiden Zusammenbruch der Bevölkerung durch das Encomiendasystem einen gewissen Schutz aufzubauen.

Durch das System der Mita waren die Provinzen schon im Inkareich gezwungen, reihum für eine bestimmte Zeit Arbeitskräfte für öffentliche Arbeiten zur Verfügung zu stellen.

An dieses System knüpfte das Repartimiento ab an, wenn auch, wie etwa in Chile, das Encomiendasystem bis nach fortbestand.

Es wurde erst nach der Unabhängigkeit von Spanien abgelöst, stellte aber dennoch im Vergleich zur Encomienda eine Milderung dar.

Dazu durchstreiften sie riesige, auch spanische Gebiete, und entvölkerten sie mit Unterstützung von Tupi -Armeen durch Menschenraub und Vertreibung.

Missionare veranlassten die Indianer, oftmals unter Ausnutzung ihrer Schutzbemühungen gegen Ausbeutung und Tötung, ihre Glaubensüberzeugungen aufzugeben.

In Südamerika hatten Ordensmissionare bereits im Jahrhundert indianische Sprachen erlernt und schriftlich dokumentiert, um die Ureinwohner missionieren zu können.

Sie trugen so indirekt zum Erhalt zahlreicher Sprachen bei. In Lima entstand eine entsprechende Hochschule. Die von Jesuiten im Auch dort, wo spanische Konquistadoren nicht hinkamen, lösten sie, von den Epidemien abgesehen, massive Veränderungen aus.

Sie hatten Pferde eingeführt, von denen einige verwilderten und sich in den weiträumigen Ebenen Süd- und später auch Nordamerikas rasant verbreiteten.

Sie bildeten die Grundlage für die Entstehung indianischer Reiterkulturen , darunter den Ende des Jahrhunderts prägenden Reiternomadismus in den Great Plains.

Die Pferde erleichterten die Jagd und den Transport ungemein und führten zu einem veränderten Kräfteverhältnis unter den Völkern, und damit zu weiträumigen Völkerwanderungen.

Zudem erschlossen sich die Reitervölker bisher unbewohnbare Gebiete, und mit den zugerittenen Pferden ein neues Handelsobjekt.

Ganz andere Fernveränderungen lösten die nördlichen Kolonialmächte aus, indem sie Pelzhandel betrieben. Sie veränderten damit nicht nur die mit ihnen handelnden Gesellschaften, sondern wirkten darüber hinaus auf deren nahe und ferneren Nachbarn ein, sei es durch Handel mit Waffen und damit zusammenhängende Machtverschiebungen, sei es durch die Entwicklung von Handelsmonopolen der in der Nähe der Handelsstützpunkte Forts lagernden Stämme, sei es durch Auslösung von Völkerwanderungen.

Die Befreiung von portugiesischer, spanischer und britischer Kolonialherrschaft in den Jahrzehnten um bedeutete für die Indianer eine Intensivierung der Binnenkolonisation und eine Zunahme der Einwanderung, vor allem in den USA, Kanada, Brasilien, Chile und Argentinien.

Damit stand das von ihnen bewohnte Land viel stärker Verwertungsinteressen heimischer Eliten im Wege, die durch keine Zwischenmacht oder durch die Kolonialverwaltung mehr behindert wurden.

Bis war der letzte Widerstand gebrochen. Dabei versuchten die Staaten die Kosten der Besiedlung, d. In den USA eigneten sich die Siedler als unbearbeitet betrachtete Ländereien an Squatting und zahlten dafür später geringe Summen, ein Verfahren, das in Kanada in geordnetere Bahnen gelenkt wurde vgl.

Wirtschaftsgeschichte Kanadas. Letztlich lief dies aber auch hier auf eine Inbesitznahme der überwiegenden Teile des Bodens durch Siedler aus Europa hinaus, deren Zuwanderung gefördert wurde.

In Südamerika wurden die kolonialen Landzuteilungen aufgelöst. Dort wurden allerdings häufig mehrere Stämme, die kulturell oftmals weit entfernt standen, in eine Reservation gezwungen.

Während die Missionierung im Süden überwiegend im Jahrhundert durch katholische Orden erfolgte, wurden viele Stämme im Norden erst im Laufe des Jahrhunderts katholisch oder schlossen sich einer der protestantischen Konfessionen an.

Dies war jedoch nur der erste Schritt zur Assimilierung , die auf die Auslöschung der Kulturen hinauslaufen sollte, die von Kanada und den USA, aber auch den Kirchen als minderwertig betrachtet wurden.

Mehrere Generationen lang fruchtete dies jedoch wenig, so dass man die Kinder weitgehend von den Erwachsenen absonderte, um sie in internatartigen Schulen Residential Schools zu unterrichten, wie sie in ganz Kanada bestanden.

Gegen die rechtliche und ökonomische Marginalisierung mit Rechtsmitteln vorzugehen wurde ihnen darüber hinaus verboten.

Traditionelle Rituale, wie Sonnentanz und Potlatch waren bis in die 50er Jahre verboten, die letzten dieser Schulen wurden erst in den frühen er Jahren aufgelöst.

Ähnlich war die Situation in den USA. Der Fischfang und das Jagdrecht wurden gleichfalls untergraben. Jahrhundert oder die Dezimierung der Karibuherden nach dem Bau des Alaska Highways , bedrohen die vertraglich zugesicherte Existenzweise zahlreicher Stämme.

Darüber hinaus zerschnitt der Bau riesiger Staudämme die Wanderrouten der Herden und erschwerte damit die traditionelle Lebensweise der Indianer noch mehr.

Erst gegen Ende des Jahrhunderts erlangten die Stämme hierin zunehmend Mitspracherechte und verwalten Parks und Schutzgebiete mit.

Allerdings ist die Situation regional sehr unterschiedlich. In den USA führte diese Entwicklung zu einer massiven Landflucht und Verstädterung der Indianer, zugleich wurden die Reservate in Privatbesitz umgewandelt, den die verarmten Bewohner oftmals verkaufen mussten.

In den er Jahren erhielten die Stämme die Möglichkeit, sich selbst zu verwalten und Hoheitsrechte auszuüben, doch bis versuchte man, die zum Teil neu geschaffenen Stämme und die Reservate aufzulösen und die Indianer zur Abwanderung in die Städte zu veranlassen Termination Policy.

In Kanada beschreitet man den Weg der Privatisierung in jüngster Zeit gleichfalls. Viele Rechte sind in den letzten Jahrzehnten vor Gerichten erstritten worden, wozu Wiedergutmachungen und Beteiligungen an auf ihrem Land gemachten Erträgen — etwa durch Bodenschätze oder Staudämme —, sowie Entschädigungen für Misshandlungen in den Schulen gehören s.

Residential School. Dennoch lebt inzwischen jeder zweite Indianer in einer Stadt. Juli Der als Kastenkrieg bekannte Aufstand erfasste ganz Yucatan und dauerte bis Die letzten Cruzoob , wie sich die Aufständischen nannten, schlossen erst einen Friedensvertrag mit der Regierung, der ihnen bis heute die Selbstverwaltung ihrer Dörfer gestattet.

Der Aufstand der Zapatistas , der in der Provinz Chiapas begann, basierte ebenfalls auf dem Widerstand der Indios, bediente sich aber westlicher Ideologien und der Guerillataktik.

In Bolivien, dem einzigen Land, in dem die Mehrheit aus Indios besteht, regiert seit ein indianischer Präsident.

Dabei verbündet sich der verarmte, auch nichtindigene Landraum zunehmend gegen die zentralistischen Hauptstädte Lima und La Paz.

Gut ausgebildete Indios, wie Alberto Pizango , der 1. Ganz anders ist die Situation in denjenigen Staaten Südamerikas, in denen die Indios zu einer kleinen Minderheit geworden sind, wie in Brasilien.

Die Landenteignung wird dort, wenn auch eher von Unternehmen auf der Suche nach Bodenschätzen und von Grundbesitzern, fortgesetzt, wie etwa gegen die Makuxi im Norden oder die Guarani im Süden.

März der Oberste Gerichtshof feststellte. Das Reservat nahe der Grenze zu Guyana war zwar durch Präsident da Silva den Indios zugesprochen worden, doch habe die Regierung nicht einmal eingegriffen, als es zu Kämpfen kam.

Sie wollen die Zerstörung des Regenwalds über Google Earth sichtbar machen und ihr Gebiet überwachen. Jahrhunderts Bauten in den westlichen USA taten.

Sie verhinderten die Lachswanderungen und entzogen damit den davon abhängigen Stämmen die Lebensgrundlage. Besonders ungünstig ist die Situation bei den weltweit rund isolierten indigenen Gruppen , die von jedem weiteren Kontakt verschont werden sollen, weil sie ansonsten den ihnen unbekannten Krankheiten zum Opfer fallen würden.

In der Ethnologie wird vor allem für Nordamerika, seltener für Mittel- und Südamerika eine grobe Einteilung der indigenen Kulturen nach sogenannten Kulturarealen vorgenommen, in denen Ethnien mit ähnlichen kulturhistorischen Merkmalen zusammengefasst werden siehe auch: Nordamerikanische Kulturareale und Kulturen der indigenen Völker Südamerikas.

Doch in den letzten Jahren wurden die ältesten Schriften in die Zeit um v. Der sogenannte Cascajal-Stein aus dem frühen 1. Jahrtausend v.

Er belegt, dass die Olmeken, möglicherweise als erste, ein Schriftsystem entwickelt haben. Unter den Prärieindianern existierten Chroniken , die graphische Symbole für wichtige Ereignisse verwendeten.

Ohne mündlichen Kommentar waren diese Chroniken nicht verständlich. Die mündliche Überlieferung war jedoch in der Lage Jahrhunderte und teilweise Jahrtausende zurückliegende Ereignisse zu bewahren.

Eine weitere Memoriertechnik ist die Errichtung von Erinnerungsmalen, wie etwa von Totempfählen , die an der Nordwestküste für bedeutende Verstorbene aufgestellt wurden.

Schon früh entwickelten Missionare Schriften, die die Laute der Indianersprachen angemessener wiedergeben sollten, als es die begrenzten Möglichkeiten der lateinischen und kyrillischen Zeichen ermöglichen.

Hinzu kamen eigenständige Entwicklungen, wie das von Sequoyah ab entwickelte Cherokee-Alphabet. Heute besitzen zahlreiche Stämme, wie die Cree, eine eigene Schrift.

Im Gegensatz zu den Erzählungen der mündlichen Kultur basiert die literarische Produktion ganz überwiegend auf den Kolonialsprachen, die paradoxerweise zu den hauptsächlichen, innerindianischen Kommunikationsmedien geworden sind.

Neben dem Hauptstrom der Literatur repräsentiert die native literature die Tradition der ethnischen Gruppen Nordamerikas.

Die im Jahrhundert einsetzende schriftliche Überlieferung durch Übersetzung ins Englische bzw. Französische wirkte jedoch durch christlich-moralische Vorbehalte und Missverständnisse verzerrend.

Zudem sind zahlreiche Geschichten im Besitz von Abstammungslinien und dürfen nur in bestimmten rituellen Zusammenhängen erzählt werden.

Der überwiegende Teil von ihnen ist weder öffentlich zugänglich noch übersetzt. Die selbstständige literarische Tradition reicht mindestens bis in das frühe Der Kiowa N.

An Indian Manifesto. Eine wesentliche Rolle spielte zudem die Rückgewinnung der kulturellen Autonomie nach den Verboten zentraler Traditionen, wie des Potlatch George Clutesi: Potlatch , Mesoamerika, die Region mit einer weit zurückreichenden Schrifttradition, nahm sowohl spanische als auch Mayatraditionen auf, wie sie sich etwa in den Inschriften des Herrschers von Palenque , K'inich Janaab' Pakal — , im Tempel der Inschriften erhalten haben.

Jahrhundert auf der Innenseite bearbeiteter Baumrinde, vor allem von der Feigenart Ficus glabrata, geschrieben wurden.

Doch sie waren den indianischen Nachbarn, die von der Hudson Bay nach Süden drangen, weit unterlegen. Denn in deren Händen befanden sich Feuerwaffen, die sie gegen Pelze bei den Siedlern eingetauscht hatten.

Noch bevor das Land offiziell gegründet wurde, gab es im Jahr ein erstes separates Territorium für Indianer. Die Wasserscheide der Appalachen sollte die Grenze sein.

In ihrem neuen Refugium waren die Indianer aber abgeschnitten von ihren ursprünglichen Jagdgründen und den Weiden der Bisonherden.

Der Strom der Neuankömmlinge aus Europa riss niemals ab, und durch Landkäufe breiteten sich die Vereinigten Staaten immer mehr gen Westen aus.

Hundert Jahre später waren es bereits 75 Millionen. Einige Stämme begaben sich auf den Kriegspfad, um sich gegen die Umsiedelung zur Wehr zu setzen.

Diese Stämme traten nach den verlorenen kriegerischen Auseinandersetzungen ihr angestammtes Land im heutigen Bundesstaat Illinois an die Siedler ab und erhielten eine Abfindung in Höhe von umgerechnet Der bewaffnete Widerstand der Indianer gegen Vertreibung und Erniedrigung und gegen die Maschinerie der Amerikanisierung durch die Behörden kam im Laufe der Zeit immer mehr zum Erliegen.

Die Vereinigten Staaten waren inzwischen in der Lage, das Land zwischen Pazifik und Atlantik zu kontrollieren, und die indianische Bevölkerung wurde ein Mündel der Regierung.

Zu den behördlich angeordneten menschenunwürdigen Verfehlungen dieser Zeit zählte ein Umerziehungsprogramm, das dazu führte, dass Eltern ihre Kinder verloren.

Diese wurden, weit weg von ihrer einstigen Heimat, in Internate gesteckt. Nach den verlorenen Schlachten mit Pfeil und Bogen sollten nun die Herzen und die Köpfe der Ureinwohner amerikanisiert werden.

Der Goldrausch lockte viele Glücksritter an, was dazu führte, dass die Ureinwohner des Landes immer mehr isoliert wurden. Sitting Bull vereinte die Stämme um lockte am Juni mit 2.

Er wurde von Präsident Ulysses S. Grant höchstpersönlich befohlen. Sitting Bull floh daraufhin mit einigen tausend seiner indianischen Gefolgsleute ins benachbarte Kanada.

Dieser Tanz hatte seine Wurzeln in überlieferten Beschwörungs-Ritualen und war seit jeher ein fester Bestandteil der indianischen Religion. Daraus entwickelte sich eine Massenbewegung der in den Reservaten unter schlechten Bedingungen lebenden Indianer.

Gegen alle nicht mit dem Militär kooperierenden Indianer wurden die Essens-Rationen gekürzt. Ihr Ziel lag zweihundert Kilometer südwestlich bei Pine Ridge, wo sich alle eine imaginäre Sicherheit erhofften.

US-Kavallerie aufgespürt. Die meisten Indianer kamen der Aufforderung der Soldaten nach, ihre Waffen abzugeben. Dann löste sich nach einer Leibesvisitation und dem angedeuteten Geistertanz des Medizinmannes Yellowbird ein Schuss, der das Massaker von Wounded Knee auslöste.

Dreihundert wehrlose Angehörige vom Stamm der Sioux verloren ihr Leben. Diese Niederlage am Wounded Knee brach endgültig den Widerstand der indigenen Bevölkerung und beeinflusst bis heute die Kultur und den Lebensstil der Indianer Amerikas.

Pelze lebten. Die Situation Tom And Jarey Indianer besserte sich nur langsam. Er gewann kontinuierlich an Einfluss. Vielfach bedienten sich die Kirchenleute indigener Prediger und Katecheten als Helfer. Seit erlaubt es den Indianern, auf ihrem Land Spielkasinos zu betreiben. Die Wasserscheide der Appalachen sollte die Grenze sein. Jahrhundert Birkenrinde, auf der verschlüsselt spirituell bedeutsames Wissen eingeritzt wurde. Jahrhundert in den Süden Mexikos ein und bildeten für zwei Jahrhunderte eine städtische Kultur, die allerdings von den stärker militärisch organisierten Chichimeken bedroht war, die gleichfalls aus dem Norden stammten. Diese Datierung ist jedoch methodisch stark umstritten. Im Süden des Kontinents bestand keine so weit zurückreichende literarisch-piktographische Tradition, wie sie in Mesoamerika bestand. In den USA eigneten sich die Siedler als unbearbeitet betrachtete Ländereien an Squatting und zahlten dafür später geringe Summen, ein Verfahren, das in Kanada in geordnetere Bahnen gelenkt wurde vgl. Im heutigen Lateinamerika vernichteten im Wie die Religionsgeschichte zeigt, kam es bei gleichartigen ökologischen Bedingungen, ähnlichen Star Games Twist und Gesellschaftsstrukturen häufig zu Jeweled Blitz analogen Entwicklungen: So kann man animistische Religionsformen bei den Jägern, Sammlern, Fischern und einfachen Sizzling Games.Com des gesamten Kontinentes und ausgeprägte Theokratien mit Priesterstand wie bei den Pueblovölkern sowie zudem mit Erdbauten als Kultstätten in der Mississippi-Kultur und Online Casino Merkur den Natchez unterscheiden. Jahrhundert Online Spiele Flipper wirtschaftliche Schwerpunkt auf den Seehandel verlagerte. Schöpfungsmythen und die kollektive Erinnerung an Ureinwohner Amerikas häufig aus dem Tierreich stammenden gemeinsamen Vorfahren waren häufig sowie manchmal der Glaube an einen Schöpfergott der jedoch zumeist keinen Einfluss mehr auf die Menschen hatte. - Entdecke die Pinnwand „Ureinwohner Amerikas“ von Ratzfatz. Dieser Pinnwand folgen Nutzer auf Pinterest. Weitere Ideen zu ureinwohner​. Many translated example sentences containing "Ureinwohner Amerikas" – English-German dictionary and search engine for English translations. Lange ging man davon aus, dass sibirische Nomaden vor über 13 Jahren über die Beringstrasse nach Amerika wanderten und den Kontinent besiedelten. Zweitens waren die beiden Amerikas deutlich dichter besiedelt, die Ureinwohner wesentlich zahlreicher; vermutlich lebten auf dem gesamten. Ureinwohner Amerikas Ureinwohner Amerikas Die Tolteken wanderten ab dem 9. Und er erreichte tatsächlich ein Land. Heilige Totems u. Nach der Kolonisierung Amerikas reichte die Haltung hinsichtlich der indigenen Sprachen von Vernachlässigung bis zu gezielter Unterdrückung. Mai Die Migration von Menschen Steak 7 dem Westen von Sibirien herüberkommend in Richtung Osten nach Alaska und ins Inland Nordamerikas gerichtet war kein einmaliges, zeitlich begrenztes Blog Sign Up Free. Jahrhundert vermutlich auf dem Wissensstand der meisten Europäer, denen alles Indianische eher fremd war. In ihrer Ironman And War Machine Games stellten die Maya eine mächtige Hochkultur dar. Sie waren als Arbeitskräfte vorgesehen. Ureinwohner Amerikas

Facebooktwitterredditpinterestlinkedinmail

2 Gedanken zu „Ureinwohner Amerikas

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.